Canyoning
Natur mit voller Wucht
Beim Canyoning wird ein Fluss oder Bach von ob nach unten begangen. Dabei werden Bachabschnitte ausgewählt die durch eine Schlucht führen. Hindernisse wie Wasserfälle, Steilstufen und schräge Abfälle werden mittels Seil, Srünge oder Rutschen überwunden. Für das Canyoning wird eine Spezialausrüstung verwendet die aus Neoprenanzug, Neoprenjacke (Als Neoprenbekleidung werden häufig auch Neopren Overalls verwendet), Neoprenhaub, Neoprensocken, eventuell auch Neoprenhandschuhe, Kletterhelm und Canyoning Gurt besteht. Zusätz muß einer der Gruppe eine Sicherheits und Rettungsausrüstung für Notfälle mitführen.
Canyoning Führungsstil
Der Guide hat sich bei Sprung und Rutschpassagen immer zu vergewissern ob das Unterwasser frei von Hindernissen ist.
Falls das Gelände nicht bekannt ist vorher abseilen und mit Sonde und Taucherbrille erkunden. Die Sprung und Rutschbereiche genau definieren und die Wassertiefe anzeigen. Gegebenenfall darauf hinweisen, dass Grundkontakt besteht.
- Bei bekannten Touren besser oben stehenbleiben um den kontrollierten Absprung kontrollieren zu können
- Hilfestellung beim Abklettern bei unsicheren Personen anbieten.
- Persönlichen Kontakt zur Gruppe aufbauen.
- Umsichtiger Führungsstil – die Gäste sollen das Gefühl haben sicher, kompetent und gut betreut zu werden!
Canyoning Guidechecks
Während der Tour hat der Guide folgende Punkte ständig zu überprüfen:
- Wetteränderungen - Wasserstandsveränderungen
- Zeit
- Ob die Gruppe immer beisammen und vollständig ist
- Standplätze auf Tauglichkeit prüfen
- Seil auf Abnutzung kontrollieren
- Unterwasser bei Sprung– und Rutschpassagen kontrollieren
- Abseilpassagen kontrollieren (Bäume, Unterwasser, Felsausbrüche, gefährliche Kanten,..)
- Physischer und psychischer Zustand der Teilnehmer

